MIA in Tour 26:BERICHT AUS BERLIN


Am 29.06.2026 startete MIAonTour mit 21 Jugendliche mit 6 Betreuer die Reise nach Brandenburg.
Der Transportbus beförderte das Gepäck zum Zielort, der Rest der Gruppe nahm den Zug. Die Deutsche Bahn ist sich ihrem Ruf treu geblieben, sodass sie am späten Nachmittag in die Unterkunft „Raumquartier“ für eine Woche endlich einziehen konnten. Die Küche wurde geradezu jeden Tag von Robin und ein paar helfenden Hände genutzt, um den Jugendlichen hausgemachte Mahlzeiten zu bieten. Als Ausklang des Anreisetags wurde das letzte WM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft im Saal an eine der hohen Wände projiziert. Ein privater Kinoabend, auch wenn der Schluss weniger ein Happy-End war.
Der nächste Tag wurde zum Erkunden der Gegend genutzt. An der nächsten Ecke warteten die ersten Boutiquen, die Tram nahm einen durch die schöne Altstadt mit und die Sonne konnte an dem Ufer der Havel genossen werden. An der Promenade entdeckten sie ein Kanu-Verleih, sodass dem Paddeln vom Uferrand hinaus nichts mehr im Wege stand.
Die hohen Temperaturen wurden am Dienstag durch einen Ausflug in ein Strandbad an der Havel ausgenutzt, da es nicht jeden Tag Urlaubswetter geben sollte.
Am Mittwoch besuchten sie den Filmpark Babelsberg, der erste auf der ganzen Welt. Die große Stuntshow war der Höhepunkt des Besuchs, nachdem sie exklusiv auch hinter die Kulissen geführt wurden. Weiter ging es in die Stadt nach Potsdam, wo der prachtvolle Garten des Schloss Sansscouci am Ende des Ausflugs zum Schlendern einlud. Das Krimidinner am folgenden Abend enthüllte Schauspielkünste von jenen, die selbst nicht wussten, dass ihre zugeschriebene Charakterrolle in dem Krimi sie so fesseln würde. Das Dinner bestand aus einem 3-Gänge Menü, das den Abend geschmacklich abrundete.

Für viele Jugendliche sicher ein Highlight der Ferienfreizeit war der Ausflug nach Berlin am Freitag. Der Besuch im Bundestag hielt unteranderem eine persönliche Gesprächsrunde mit Josephine Ortleb, Wahlkreisabgeordnete des Wahlkreises Saarbrücken, bereit. Das Essen im Paul-Löbe-Haus mit Aussicht auf das Regierungsviertel stärkte die Gruppe für den Gang in die Stadt selbst. Historik erlebten die Jugendlichen am „Holocaustmahnmal“ für die ermordeten Juden Europas“. Natürlich wurde den Jugendlichen in Berlin auch Zeit zur freien Verfügung gestellt. Spätestens ab hier waren die Koffer praller gefüllt als auf dem Hinweg.
Der Samstagmorgen wurde zum Ausschlafen genutzt. Das trockene Wetter wurde am Vormittag auf dem Kulturfestival beim Bergfest ausgekostet.
Da der Segen Gottes die Freizeitteilnehmer stetig begleitet hat, wurde in einem kleinen Gottesdienst am letzten Abend für die Woche in Brandenburg gedankt. Mit neuer Lebenserfahrung tritt die Reisegruppe am Sonntag den Heimweg an.
